Teil III: Independence Day Weekend Roadtrip

Mammoth Hot Springs

Nach einer weiteren Nacht in unserem Gefährt ging es am Sonntag dann nochmal in den Yellowstone um noch zwei weitere wichtige Highlights im Park aufzusuchen: The Grand Prismatic Spring & The Old Faithful.

Am nördlichen Eingang vom Park erwarteten uns schon eine Herde von Waipiti-Hirschen und Rehen, die sich auf dem Hotelrasen breit gemacht haben und sich von nix weiter abbringen ließen.

Waipiti-Hirsch
Waipiti-Hirsch

Nach einen ausgewogenen Frühstück ging es dann Richtung Süden mit nochmaligen Halt bei den Mammoth Springs, um diese auch von der anderen Seiten gesehen zu haben, was sich auch wirklich gelohnt hatte.

Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs

Auf unserem weiteren Weg hatten wir dann noch das Glück einen Braunbären im Wald zu sehen- natürlich weit genug weg und mit Anweisungen von einem Ranger, der auch an Ort und Stelle war. Wirklich sehr eindrucksvoll, solch ein Lebewesen wirklich in freier Natur zu sehen- natürlich genauso wie alle andere Tiere im Yellowstone Park.

Braunbär im Wald
Braunbär im Wald

Am Grand Prismatic Spring angekommen, musste wir leider feststellen, dass es nicht mehr so entspannt war im Park wie am Vorabend- es hatten wohl noch viele andere die Idee gehabt an diesem Wochenende den ersten Nationalpark der Welt zu besuchen. Also mussten wir gut 45 Minuten für eine Parklücke warten. Ja genau, 45 Minuten. Aber es hat sich gelohnt, wie eigentlich alles in diesem wunderschönen Gebiet.

Grand Prismatic Spring
Grand Prismatic Spring

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Die letzte Station im Park war dann der Old Faithful, einer der größten Geysire auf der Welt, welcher alle 60 – 90 Minuten ausbricht. Auch wenn ich schon Geysire auf Island gesehen habe, ist jeder andere dennoch etwas anders. So auch der Old Faithful.
Zum Leidwesen meiner Haut mussten wir dann leider genau 90 Minuten warten bis er denn ausbricht und obwohl es relativ bewölkt war, habe ich mir natürlich in dieser Zeit einen guten Sonnenbrand geholt… Tja, so ist das wenn die Sonnencreme im Auto liegt.

Old Faithful
Old Faithful

Ziel danach war es dann den Park so schnell wie möglich zu verlassen, um schon so weit wie möglich zurück zu fahren, um am Montag nicht ganz viel übrig zu haben: Vom Old Faithful aus nach Chicago waren es 22 Stunden laut Navi- ja 22 Stunden. 1440 Meilen.

Da wir über Nebraska und Iowa nach Hause fahren wollten (die andere Route kannten wir ja schon von der Hinfahrt), ging es also erstmal 6 Stunden Richtung Südosten um zur Interstate zu kommen. Sprich: 6 Stunden durch den restlichen Yellowstone Park, dann den daran anschließenden Grand Teton Nationalpark und dann über die Hochebene (Rocky Mountains) von Wyoming nach Rawlins- wirklich eine wunderschöne Tour durch Shoshonen-Reservate und Straßen, auf denen 15 Minuten niemand entgegenkommt.

Wyoming Landschaft
Wyoming Landschaft
Wyoming Landschaft
Wyoming Landschaft

Am Ende haben wir es bis zur Grenze von Wyoming und Nebraska geschafft- eine Gegend, in der es nicht viele Städte gibt. Genau die Gegend, um den Sternenhimmel genauer zu betrachten und Bilder von der Milchstraße zu machen. Dass es genau zu der Zeit auch Neumond gab, hat auch noch gut in diesen Plan gepasst. Das einzige etwas Kritische an dem Vorhaben war der Camerakku, welcher schon blinkte…
Am Ende konnte ich schon noch genau 5 Bilder Richtung Milchstraße machen- schwierig genau die richtigen Einstellungen und den Fokus zu treffen (im Dunkeln funktioniert der Autofokus ja nicht mehr…), aber es ist ziemlich gut geworden wie ich finde- erst recht für meine ersten Milchstraßenbilder.

Milchstraße in Wyoming
Milchstraße in Wyoming

Am Montag hatten wir dann nur noch 13 Stunden auf dem Navi- Mit Pausen und einer Stunde Zeitverschiebung waren wir dann um 22 Uhr wieder in Chicago und sind sozusagen zum richtigen Zeitpunkt für das Feuerwerk zum Independence Day zurückgekommen.

Bilanz des Wochenende: 2920 Meilen in 82 Stunden. 45 Stunden Autofahrt. 18 Stunden Schlaf im Auto. 12 mal Tanken.

Es war zwar ein sehr anstrengendes Vorhaben und auch sehr gewagt, denn mit 22 Stunden Entfernung nach Illinois hätte uns das Auto nicht kaputt gehen dürfen…, dennoch hat es sich im vollen Maße gelohnt und ich bin froh, dass wir dieses lange Wochenende auf diesem Weg verbracht haben!

Ich hoffe euch mit meinen Bilder einen kleinen Eindruck in die wunderschöne Gegend in und um Yellowstone gegeben zu haben! 🙂

Tobias Hänsel
Meine Name ist Tobias Hänsel und ich studiere Maschinenbau an der Dualen Hochschule in Friedrichshafen am Bodensee. Geboren und aufgewachsen in Berlin verschlägt es mich immer öfter raus aus der Hauptstadt um immer ein bisschen mehr von unserer schönen Welt zu sehen!

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